Donnerstag, 27. Juli 2017

Fremdgehen und MissDollchen

Wir haben uns Ehrlichkeit gelobt, darum will ich dir was beichten, mein lieber Blog:

Ich bin dir fremdgegangen und das nicht nur einmal!

Ja, ich weiß, es ist grausam dir das mitzuteilen und ich bereue es auch ein wenig, aber ich hab da wen kennengelernt und nunja, wie soll ich es sagen.... Wir haben Spaß zusammen, meine Freunde finden es gut und ich habe mich von anderen bequatschen lassen und naja, dann bin ich ihm ein wenig verfallen. Viele Abende lang habe ich meine Zeit mit ihm verbracht und nun sehe ich ein, dass ich doch nicht ohne dich kann! Nein mein lieber Blog, nicht alles ist Gold, auch wenn es zunächst so hübsch glitzernd daherkam. Dort, wo ich war, ist es nicht nur schön und offen - nein, viele verstecken sich hinter ihren Smartphones und Monitoren und kehren ihre niederen Instinkte von Neid und Missgunst heraus. Vielleicht darf ja nicht jeder mitmachen bei Facebook und als Eintrittspreis wurde von Herrn Süßstoffhügel festgelegt, dass man seinen Anstand und sein Feingefühl verkaufen muss? Wer weiß das schon so genau.... Vielleicht fehlt mir ja von Natur aus der Anstand, da ich keinerlei Probleme hatte bei der Anmeldung. Bis jetzt habe ich zumindest nicht das Bedürfnis verspürt, gehässig zu sein, andere zu mobben oder anderen Likes vorzuenthalten, weil ihre Bilder und/oder Nähsachen zu schön waren. Ja, es gibt tatsächlich Menschen, die schreiben Dinge wie: "Die machen das doch nur, damit die viele Likes bekommen und das unterstütze ich nicht." wenn einer fragt (nicht ich), warum gute Bilder weniger Likes haben als Spiegelselfies. Tja, was soll man denn darauf antworten? Muss man sich etwa schlecht fühlen, weil man sich Mühe gibt? Das ist doch total bekloppt! Nee, da mache ich nicht mit!

Ich brauche dich unbedingt als Ruhepol, mein lieber kleiner Blog. Hier besuchen und kommentieren nur Leute, die sich bewusst dafür entscheiden meine Bilder anzusehen. Wenn keiner kommentiert oder mich besucht, ist das auch nicht so schlimm, dann kann ich es mir immerhin nach einer Weile einfach selbst ansehen und mich an den Bildern erfreuen. DAS tut dem Ego nicht so weh, wie die Tatsache, dass direkt unter meinem Beitrag ein Bild von einem staubigen Fußboden-Kleid 250 Likes hat, während meine süße kleine Hexe cool im Feld posierend ACHT!!!!!! Likes bekommt. Sorry, das geht doch echt auf keine Kuhhaut!

Und da wären wir auch schon bei meinem zweiten Geständnis. Ja, du wirst es schon ahnen, mein zweiter Seitensprung ist Instagram, aber lass es mich nur kurz erklären... Das ist wie eine schnelle Nummer. Es ist lustig, es ist spontan, man muss sich vorher keinen langen Text zusammenfummeln, einfach rambazamba rein, ein oder zwei liebe Worte (oder auch Hashtags) dalassen und dann wieder raus, ohne Linkparty Gruppenkuscheln, ohne Liebesromane ... Nicht, dass ich die Linkpartys nicht mögen oder gerne lange Texte verfassen würde, aber manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte und ein Blogpost mit ein paar Blaubeeren auf einem Teller.... ja, du siehst, das kommt hier wahrscheinlich nicht so gut an ;-)

Lass mich nochmal kurz zurückgehen zu meinen negativen Erfahrungen mit Facebook und ein kleines Fazit für mich ziehen. Ich vergleiche es jetzt einfach mal mit einem Wald - da treiben sich auch viele eklige Tiere rum und versuchen einem das Blut auszusaugen. Man sollte aber nicht nackt da durchlaufen, sondern kann sich einfach was überwerfen. z.B. ein dickes Fell. Da muss man dann auch nicht alles und jeden an sich ranlassen und kann trotzdem zwischen all den fleißigen Bienchen und süßen Häschen wandeln, die z.B. in den Probenähgruppen und natürlich auch so herumwuseln ;-)

Wo wir schon beim Probenähen sind *hust hust*

Jaaa, eigentlich wollte ich doch nur die Bilder aus einem gerade beendeten Probenähen zeigen und dann habe ich einfach drauflos geschrieben, meinem Blog mein Herz ausgeschüttet und zack steht da ein ellenlanger Text. Dann machen wir jetzt mal das "Eigentlich" zu einer Tatsache und ich zeige euch einfach das hübsche Teilchen:


Ich habe den Aufruf im Urlaub beim allabendlichen Gesichtsbuchcheck gesehen und mich direkt in die ersten Bilder von Carmens MissDollchen verliebt. Sowas fehlte mir noch in meinem Schrank und da musste ich mich einfach für das Probenähen bewerben. Jippieeeejaaaaaheeeeee, bin ich auch erhört worden und konnte bei meiner Rückkehr direkt loslegen. Das ist der Vorteil am Stoff-Messi-Dasein: Man hat immer was Passendes zum Zerschnibbeln und Vernähen im Regal :-)


Wie der Name schon verrät, ist MissDollchen ein Babydoll mit typischer Raffung unter der Brust und in den Größen 34-52 kann man es als Kleid oder Shirt nähen. Weil ich jetzt nicht so der Kleid-Typ bin, mit meinem unförmigen Körper, habe ich mich natürlich für die Tunikalänge entschieden und bin voll happy damit. Der Lieblingsmann ist auch happy, weil nichts versteckt wird, was man(n) sehen soll *hihihihi*


Die oben erwähnte Carmen ist übrigens der Kopf des Labels NähCram und hat schon einige interessante Schnittchen rausgebracht, die man über Makerist beziehen kann. Miss Dollchen gibt es da aktuell sogar zum Einführungspreis mit 20% Rabatt, also schnell sein, wenn es euch gut gefällt :-)


Und da wären wir auch schon am Ende meines heutigen Beitrages angekommen. Weil es schon spät am Abend ist und Mittwoch noch dazu, dürft ihr dreimal raten, wo es jetzt gleich hingeht.

Ja richtiiiiiiig zum RUMS ;-) 

(Ok, das letzte Textstück ist natürlich total Banane und eine Art von Selbstgespräch, denn, wer auch immer meine Seite besucht, wird sehr wahrscheinlich über den RUMS hergefunden haben und es geht eh erst um Mitternacht online ;-P )

Ciao Ciao Miau ...

Hanne


P.S.
Bei der Plattform vom Süßstoffhügel und auf Instagram trudelt mein MissDollchen auch bald ein. Wer also gern im Wald spazieren geht und einem Frechmopsi begegnen möchte ist herzlich eingeladen. Den Vergleich von der schnellen Nummer fange ich jetzt garnicht erst an, da fehlt mir nämlich zu so später Stunde die Wortgewandtheit, damit es nicht nach einem eindeutigen Angebot klingt *hahhahahaha*

Dienstag, 4. Juli 2017

Life's a Beach Nr. 2

Und wiedermal beginnen wir mit einem Lied *g*

Sonne, Sonne, liebe Sonne,
scheine, was du scheinen kannst.
Weil ich ohne deine Wärme
niemals richtig leben kann.

Dieses Liedchen war das erste, das meine großen Mädchen im Kindergarten gelernt haben und es passt sehr gut zum heutigen Shirt. :-)


Wie schon beim letzten Beitrag, gibt's heute ein Life's a Beach von Follow me Design, das im Probenähen entstanden ist. Der Stoff stammt aus einem der heiß begehrten B-Ware Ü-Pakete von AFS vom letzten Jahr. Er sollte eigentlich schon im letzten Sommer verarbeitet werden, aber dann habe ich doch nicht den passenden Schnitt dafür gefunden. Hier finde ich ihn sehr schön und die Farbe rot gefällt mir an der kleinen Hexe total gut.


Bei den Detailbildern kann man auch wieder schön die Besonderheit des Ärmels sehen.


Ich finde die Fotos hätten auch auf einer Farm irgendwo in Kansas geknipst worden sein. Es sieht einfach total nach Landkind aus und der Hut macht den extra Amerika-Touch aus :-)


Meine kleine Hexe wäre aber auch ein prima Landkind. Auf der Straße, wo unser Ferienhaus in Polen steht, wohnen ein paar Kinder und unsere Mädels freuen sich jedes Mal aufs Neue mit ihnen zu spielen. Wo die große Prinzessin bei der ersten Begegnung aber noch schüchtern vor sich hin lächelt, ist die kleine Hexe sofort mit dabei. Mit offenen Armen rennt sie den Kindern entgegen und lässt sich sofort aufs wilde spielen im Heu ein, fängt Grashüpfer und liefert sich wilde Rennen querfeldein :-)


Sie kennt keine Scheu vor sämtlichen Krabbeltieren, spielt am liebsten auf dem Boden oder direkt im Modder und dreckig werden macht ihr garnix aus. Eben typisch Landkind :-)


Das war's dann erstmal für heute. Mein kleiner Sonnenschein in seinem Shirt macht jetzt noch die Runde bei folgenden Linkpartys:

Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls

Schaut auch gern bei Facebook vorbei oder bei Instagram unter @Frechmopsi :-)

Ciao Ciao Miau ...

Hanne