Donnerstag, 7. Dezember 2017

Taschenrucksack

Na, hattet ihr gestern auch total überdrehte Kinder?

Ich war so froh, als irgendwann eeeeendlich Bettzeit wurde und die kleinen Trolle in ihr Zimmer verschwunden sind. Als der Lärmpegel immer weiter anstieg, nach einem Zuckerschock und einer Geschenke-Überdosis vom Feinsten (die Großeltern waren bei uns), waren die Kinder reif fürs Bett und ich reif für einen Glühwein mit Füßen hoch auf dem Sofa :-P

In weiser Voraussicht, dass die Omas sich wieder nicht bremsen können (wie jedes Jahr *g*) war der Nikolaus in unserem Haus äußerst sparsam unterwegs. In die fleißig auf Hochglanz polierten Stiefel gab es nur je einen kleinen lila Nikolaus, für die zwei Großen gab es außerdem noch Puzzles und für den Minimops ein Kaleidoskop (ein richtig Tolles, Robustes aus Metall, das im Gegensatz zu dem Billigkram, mehr als einen Sturz überleben sollte ...)

Der Minimops war letztes Jahr noch zu klein, um das mit dem Nikolaus zu verstehen, deshalb haben wir ihr Dienstag ein kleines Briefing gegeben:

"Du musst deinen Stiefel schön putzen, damit der Nikolaus dir Schokolade reinstecken kann. In Matschestiefel mag er nichts reintun, darum müssen sie sauber sein"
- "Mama soll meinen Stiefel putzen!"
"Wenn ich die Stiefel putze, bekomme ich dann aber die Schokolade, ja?"
- "Nein!"
"Möchtest du den Stiefel nicht lieber doch selbst putzen?"
Zuerst ganz vorsichtig, dann aber mit immer mehr Elan, schrubbte sie ihren Stiefel und sagte dabei immer wieder:
"Der Nikolaus bringt mir Schokolade, ich mag Schokolade ..."

Ja, sie mag wirklich seeeehr gerne Schokolade und ich würde das mit dem Süßkram ja gern unterbinden, weil sie etwas bewegungsfaul ist, aber wenn die Großen nach dem Essen als Nachtisch etwas naschen dürfen, kann ich dem Minimops ja nicht sagen: "Ätschibätschi, du aber nicht!". Seit Halloween und St. Martin sind Schokoriegel, Gummibärchen, Bonbons etc. ständig präsent und der Lieblingsmann und ich bemühen uns in den Abendstunden redlich an der Reduzierung der Süßigkeitenmenge. Bevor wir aber alles "vernichten" konnten, kam jetzt der ganze Nikolaus-Nachschub (hier fehlt mir der Smiley, der mit den Augen rollt). Ich sehe uns schon bis Ostern daran essen und dann gibts wieder was Neues und dann kommt auch schon die Sommersaison, wo der Eis-Toni (ich habe bereits berichtet) vor unserer Tür klingelt...


Ach nee, das Leben mit Kindern ist schon schwer. Naja, zumindest ICH werde dabei schwer, aber bald ist das neue Jahr da und dann hat man immerhin mehr Gründe für die guten Vorsätze ;-)

Bis dahin ist aber noch eine Weile Zeit und ich zeige euch heute etwas, mit dem ihr immer stylish aussehen könnt, auch wenn ihr, wie ich, ein ernsthaftes Schoko-Problem im Haus habt. Denn was weiß jede Frau?
Schuhe und Taschen gehen immer! *hihihi*




Dieses hübsche Teilchen habe ich wieder mal für den Adventskalender von Näähglück genäht, wo die Anleitung in drei Türchen versteckt ist. Solltet ihr diesmal einen Tag verpasst haben, ist das noch weniger ein Beinbruch, als bei den vorherigen Projekten, denn ab dem 9.12.17 gibt es den Taschenrucksack hier als Freebook :-)


Den gemusterten Stoff habe ich mal von einem Freund meines Bruders bekommen. Er hat einen Restpostenhandel und einmal war ein kleiner Karton voller Stoffstücke dabei. Weil er wusste, dass ich nähe, hat er mir den Karton geschenkt. Ist das nicht mega toll?
(M., falls du das jemals liest: Danke nochmal :-* )


Das Grüne ist ein weiches Kunstleder und sorgt beim Taschenboden für die nötige Stabilität. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob sich das grün und blau gut vertragen, aber ich finde es harmoniert ganz toll miteinander und das kleine Pailletten Sternchen setzt dem Ganzen noch das Krönchen auf.




Weiter oben habt ihr die Rucksack Tragevariante gesehen, aber mit nur einem Griff verwandelt sich der Rucksack in eine Umhängetasche. So ist der Taschenrucksack ein guter Begleiter auf dem Weihnachtsmarkt oder an anderen Orten, wo es etwas "kuscheliger" zugeht und man seine Tasche lieber im Blick, bzw. unterm Arm hat, statt auf dem Rücken ;-)

Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit:
RUMS, Nähfrosch, TT-Taschen und Täschchen

Ciao Ciao Miau ...

Hanne



Montag, 4. Dezember 2017

Kolmio auf Amrum

Diejenigen, die mich im Gesichtsbuch offiziell mögen, wissen es schon eine Weile: Ich war auf Amrum und habe da mit meinen drei Mädels eine Mutter-Kind-Kur gemacht.

Wieso, weshalb, warum, wollte ich demnächst mal in einem ausführlicheren Bericht erzählen, aber eins kann ich euch schon verraten:

Amrum ist wuuuuuuuuuunderschöööööööööööön!!! (Aber verdammt windig!!!)

Für diesen Wind war ich aber gut gewappnet mit meiner schönen Kolmio Mütze, die ich für das 4. und 5. Türchen vom Näähglück Adventskalender genäht habe.

(Beim Gesichtsbuch bin ich mit dem nachfolgenden Bild sogar das "Werbegesicht" für heute *hihihi*)


Leider  kommt das auf den Bildern nicht so richtig rüber, aber der Eyecatcher, das kleine eingesetzte Dreieck, ist aus einem silber glitzernden Sweat.


Hier war ich auf der Aussichtsdüne, als der Lieblingsmann uns am Ende der Kur besuchen kam. Man kann die Dünenlandschaft von Amrum nur erahnen, aber ich könnte mich bei den Bildern hier glatt wieder ins Auto setzen und aufgrund von ganz ganz ganz schrecklichem Insel-Weh wieder hindüsen!

Ob Insel-Weh wohl eine Diagnose für noch einen Kuraufenthalt in ganz kurzem Abstand zur letzten Kur sein könnte?
Das hab ich seit meinem Aufenthalt chronisch!
Wirklich!!!


Als das Selfie entstanden ist, habe ich einen ca. 10 km langen Marsch, rund um die Nordspitze von Amrum gemacht. Unterwegs habe ich sogar ein Seehundbaby, also einen Heuler am Strand gesehen. Ich habe ihn garnicht bemerkt, bis ich plötzlich ca. 10 Meter vor ihm stand, weil ich auf der Suche nach tollen Muscheln war und den Blick nur auf den Sand vor mir gerichtet hatte. Im Herbst liegen diese tollen Tiere da einfach so am Strand rum, weil nur noch wenige Touristen da rumlaufen und sie stören.

Bis zur Nordspitze bin ich mit Schuhen am Strand entlang gelaufen und auf der anderen Seite der Insel nur noch barfuß zurück. Bei ca 10 Grad Außentemperatur war es dann eine Mischung aus Wattwanderung und Kneipp-Kur *g*. An dem Tag hat es außerdem die ganze Zeit genieselt und meine Kleidung war nach den Stunden am Strand so nass, als hättte ich sie nach einem 600-Umdrehungen-Schleudergang aus der Waschmaschine gezogen. Meine Softshelljacke wog glaub ich 4 Kilo und an meiner Jeans war wirklich kein trockenes Fleckchen mehr. Aber, ich würde es immer wieder tun! Das war so eine tolle Erfahrung - nur ich und das Meer (und der Nieselregen :-P)


Hier nochmal die nebeligen Dünen von unten und jetzt  muss ich wirklich aufhören euch Bilder zu zeigen, sonst muss ich wirklich los auf die Insel :-P

Also nur nochmal kurz:

Öffnet die Türchen am Adventskalender von Sophie und lasst euch mit wundervollen Schnitten beschenken. Täglich reinschauen lohnt sich, weil die Türchen nur einen Tag lang offen sind. Danach könnt ihr die Schnitte aber mit ein paar extra Features hier kaufen.

Heute mache ich bei Nähfrosch mit, also seid schnell, damit es auch gratis für euch ist ;-)


Ciao Ciao Miau ...

Hanne


Sonntag, 3. Dezember 2017

Taru am 1. Advent

Einen wunderschönen 1. Advent wünsche ich euch allen.

Alle Jahre wieder startet die Vorweihnachtszeit bei uns etwas verpätet und auch heute ist es noch nicht sonderlich weihnachtlich bei uns im Haus. Es passt zwar im Großen und Ganzen zu meinem stark von Unpünktlichkeit geprägten Charakter, aber es ist unter den gegebenen Umständen nicht ganz leicht ...

Das klingt dramatisch und fast schon mitleiderregend, aber die Erklärung für meine späte vorweihnachtliche Stimmung ist ganz einfach:
Ich habe Ende November Geburtstag und wir feiern ihn fast jedes Jahr am ersten Adventswochenende - einmal mit der Familie und einmal mit Freunden, weil alle garnicht gleichzeitig in unser Wohnzimmer passen. Für die zwei Partys muss man natürlich jede Menge vorbereiten und weil meine Omas kommen, muss auch an Stellen geputzt werden, die sonst nicht so häufig entstaubt werden :-P Ich habe also bis dahin alle Hände voll zu tun und keine Zeit für die Adventszeit, bis meine Partys vorbei sind.

Dieses Jahr haben wir meinen Geburtstag mit Freunden zu einem Glühwein-Abend gemacht und zumindest das war schonmal vorweihnachtlich und sogar ein klitzekleines bisschen besinnlich. Es gab Glühwein und ein Feuer auf der Terrasse, wir haben uns mit allen drumherumgestellt und sogar Weihnachtslieder gesungen - ok, der Refrain von "Last Christmas" und die erste Strophe von "Stille Nacht" waren alles, was wir Banausen hervorbringen konnten, aber immerhin. Nächstes Jahr verteile ich Liedzettel *g*

So und nun kommen wir zum Taru, das oben in der Überschrift schon seinen Platz gefunden hat:


Taru stammt aus der Schnittmusterschmiede von der lieben Sophie von Näähglück, ist ein schönes, nach unten hin ausgestelltes Shirt und kann in den Größen 32-60 genäht werden.


Wer fleißig den Adventskalender von Näähglück öffnet, hat das Schnittmuster sicherlich schon auf seinem PC und kann es direkt mal für seine Wintergarderobe nähen. Habt ihr eins oder sogar alle bisherigen Türchen verpasst, könnt ihr Taru aber auch hier in der Vollversion kaufen und habt ein Basic fürs ganze Jahr.


Mein Taru ist aus einem weich fließenden Viscose Jersey (vom Stoffmarkt letztes Jahr), aber ich muss unbedingt noch eins aus Baumwolljersey nähen, weil mir das im Probenähen bei den anderen so gut gefallen hat.

Mein Taru findet ihr heute bei folgenden Linkpartys:

Nähfrosch, Weekend Wonderland, it's new

Schaut doch in den nächsten Tagen immer wieder bei Sophies Adventskalender vorbei und sichert euch weitere kostenlose Schnittmuster für eure Projekte in der Vorweihnachtszeit ;-)

Ciao Ciao Miau ...

Hanne



PS

Ein Bild hab ich noch. aber das ist etwas bekloppt - so wie ich ..... *hihihihi*






























Schade, dass heute schon Sonntag ist, sonst wäre es "Hoch die Hände, Wochenende"  ;-)

Dienstag, 19. September 2017

Alltagswahnsinn

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?


Als ich den Mädchen Musik für die Wohnzimmerdisco (Couchtisch beiseite schieben und vorm Fernseher abtanzen) an gemacht habe, lief das Lied von Paulchen Panther und da ist mir aufgefallen, wie passend es doch ist. Aktuell komme ich mir nämlich vor, als würde mir die Zeit davonrennen. Die große Prinzessin ist seit fast drei Wochen ein Schulkind, der Minimops geht seit zwei Wochen in den Kindergarten. Weil der Minimops wegen Umbauarbeiten nicht im Kindergarten der kleinen Hexe aufgenommen werden konnte, musste ich sie in einem anderen Kindergarten anmelden und ich sage euch, sowas Beklopptes würde ich sehr wahrscheinlich nie wieder tun. Aber wer A sagt, muss auch B sagen und da muss ich jetzt durch. In der ersten richtigen Schulwoche und der Eingewöhnungszeit für den Minimops sah mein Morgen/Vormittag so aus:

Alle zu einer für uns unmenschlichen Zeit (vor 7) wecken, anziehen, Brotdosen packen und zu Fuß zuerst zur Schule, dann zum Kindergarten der kleinen Hexe und dann zum Kindergarten vom Minimops wandern. Nach ein paar Minuten das arme "Baby" verabschieden und nach Hause gehen. Bis dahin zeigte mein Fitnessarmaband schon über 4.000 Schritte an und es war gerade mal 9:15 Uhr.
Schnell was frühstücken, eine Wäsche anschmeißen, die Spülmaschine machen und dann musste ich schon wieder los, um die große Prinzessin um 11 mit dem Auto von der Schule zu holen.
Wieder nach Hause, Hausaufgaben machen und wieder ins Auto, um die zwei Kleinen aus ihren Kindergärten abzuholen, die "praktischerweise" beide identische Abholzeiten von 12:15 bis 12:30 haben. Also wieder ins Auto, zum ersten Kindergarten hetzen, das abgeholte Kind schnell anziehen, ins Auto werfen und zum nächsten fahren, wo das andere Kindergartenkind schon allein mit der Erzieherin auf der Bank sitzt und wartet, weil alle anderen Kinder schon abgeholt wurden. Wenn alle drei dann endlich abgeholt sind, kann ich das erste mal am Tag aufhören ständig auf die Uhr zu schauen.


So und jetzt kommen wir mal wieder zu dem Punkt, wo ich euch von den Bildern im Blogpost erzähle:


Genäht habe ich dem Minimops eine bequeme Tobehose für den Kindergarten nach dem Freebook Kinderhose (Größe 62-128) von Näähglück. Man kann den Beinabschluss in drei Varianten machen, mit Bündchen, mit Saum und für die, die sich nicht entscheiden können, gibt es auch noch eine Variante mit verstecktem Bündchen.


Zuerst habe ich gedacht, dass das nur was für Leute ist, die sonst nichts Besseres zu tun haben, aber es ergibt tatsächlich Sinn eine Hose mit lockerem Bein nicht nur zu säumen, sondern mit einem eingebauten Bündchen auch dafür zu sorgen, dass der Knöchel nicht immer freiliegt beim Spielen. Gerade jetzt zur kommenden (in NRW auch dauerhaft anhaltenden) kalten Jahreszeit ist das echt eine gute Sache, wenn man die Standard Bündchen nicht so gern mag.


Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit:

Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls, Creadienstag, Kostenlose Schnittmuster


Ciao Ciao Miau ...

Hanne

Dienstag, 29. August 2017

Tunturi Kids

Yeah yeah yeah!!!

Wer mich auf Instagram verfolgt (na, alle Stalker fühlen sich angesprochen? *g*) wird es schon gesehen haben:

Es ist Sommeeeeeeeeer!!!


Wir zelebrieren die letzten Ferientage total, da sich der Sommer tatsächlich nochmal raus getraut hat. Eigentlich sollte er sich in die Ecke stellen und gehörig schämen, nach dem, was er sich im August so geleistet hat. (Unsere automatisierte HEIZUNG!!! ist in mehreren Nächten angesprungen.) Ich hab jetzt aber echt keine Zeit großartig rumzujammern, ab Donnerstag soll es nämlich wieder regnen bei 20°C.

Also weiter geht die Party: Yeah yeah yeah, Sommeeeeeeer :-)


In dem Mini-Sommer müssen wir jetzt turbomäßig all das tun, was in richtigen Ferien gefehlt hat. Z.B. waren wir gestern auf dem Wasserspielplatz und auf einem Kinderfest mit Schminken und Ballonfiguren. Die Mädchen waren heute den ganzen Tag draußen spielen und nach dem Abendessen gab es noch ein Eis. Das mit dem Eis passiert hier im Sommer öfter, denn der Eismann ist ein sehr schlauer Mann. Er hält mit seinem Eiswagen fast genau vor unserem Haus und das auch noch gegen 18:30, einer Zeit, wo fast immer das Abendessen aufgefuttert ist und alle sich fragen "Was essen wir bloß zum Nachtisch....?" Dann kommt die Melodie, die meine Kinder zum Pawlowschen Hund werden lässt, und alle brüllen: "EISMAAAAAAANN!" Leider leider leider (für den Geldbeutel und die Figur) gebe ganz oft nach - und wenn ich standhaft bin, lenkt der Lieblingsmann ein *g*. Wie kann man auch einem leckeren Eis widerstehen, wenn man es quasi schon riechen kann, direkt vor der Haustür... ;-)

Ich glaube wir sollten für kommenden Sommer eine Eis-Flatrate mit dem Eis-Toni aushandeln oder einfach später essen  -"Nein Kinder, tut mir leid, leeeeeeider können wir nicht zum Eismann, weil wir alle noch essen" - Ok, das wäre total gemein, also vielleicht doch eher die Flatrate... *g*


Wieder abgeschweift, ja dann mal weiter im Sommerprogramm. Morgen früh, wenn ich die kleine Hexe in den Kindergarten gebracht habe, werde ich das Planschbecken fertig machen, weil es tatsächlich nochmal 29°C werden sollen. (Während ich das schreibe, läuft im Unterbewusstsein "Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein....."). Ich hoffe, dass ich morgen Abend auch wieder dazu komme, mich abends, wenn die Mädchen im Bett sind, auf meine schöne Hollywood Schaukel zu fläzen und mein Buch weiter zu lesen, während im Hintergrund die Sonne untergeht. Genau für sowas wollte ich ein Haus, einen Garten und eine Hollywoodschaukel :-)


Auf den Bildchen (noch vor dem "Sommer" geknipst...) seht ihr die große Prinzessin in einem Kornfeld. Bevor mich jetzt die internationale Mistgabel-schwingende Landwirtgemeinschaft durchs Dorf jagt: Nein, wir haben das Getreide nicht zerstört, da war eine kleine Nische und da haben wir das Kind zum Knipsen rein gestellt. Ich finde es auch doof, wenn Leute das Eigentum von anderen beschädigen und ein Getreidefeld gehört nunmal dazu.


Und jetzt habe ich immer noch nicht erzählt, was ihr hier eigentlich zu sehen bekommt :-P
Also der Schnitt heißt Tunturi und ich habe beim letzten Beitrag zum RUMS (hier) schon angekündigt, dass Kinder ab sofort mit dem Alljahresshirt ausgestattet werden können. Habt ihr weder Groß noch Klein im Schnittmustersortiment, gibts das Tunturi auch als Mama-Kind-Kombi in den Größen 32-60 und 74-164. Tunturi sieht zwar von vorne aus, wie ein 0-8-15 Raglan-Shirt, wird jedoch nur aus zwei Schnitteilen genäht (geht aber auch "normal"). Wenn eure Kids eher zur Kategorie Spargel gehören, gibt es Tunturi auch als Slim-Version, ich habe hier die reguläre Weite genommen. Es sitzt sehr gut, engt nicht ein und hat eine schöne Länge. Wenn die kleine Kröte nicht so schnell wächst, passt es nächsten Sommer vielleicht auch noch. ;-)


Nun gehe ich mich mal eine Runde aufs Ohr hauen, damit ich morgen fit für den Turbo-Sommer bin und mache vorher noch bei folgenden Linkpartys mit:
Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls

Ciao Ciao Miau ...

Hanne

Donnerstag, 24. August 2017

Wölkchen Tunturi

Meine Stammleser (gibt es überhaupt jemanden, der regelmäßig hier reinschaut?) werden eins meiner Lieblingsworte schon kennen: "Eigentlich"


Eigentlich wollte ich den Blogpost nämlich schon zum letzten RUMS veröffentlichen, aber es ging einfach nicht. Am Nähen lag es nicht, denn das Shirt ist schon seit Ewigkeiten fertig, die Bilder sind schon seit dem Urlaub im Kasten (im Aphitheater bei Annaberg in Polen) und schon seit 3 Wochen bearbeitet. Ja und woran lag es nun?
- Schlicht und ergreifend am Text!


Wenn ich mir normalerweise vornehme etwas zu bloggen, fliegen mir die Worte mehr oder weniger einfach so zu (so wie jetzt). Ich schreibe mir Ärger und Freude von der Seele, erzähle etwas über mein Leben als wandelndes Chaos oder halte fest, was gerade bei meinen drei Frechmopsis so passiert. Aber letzte Woche saß ich da, tippte und löschte das Geschriebene wieder, weil es einfach nur doof war (nicht, dass ich sonst sonderlich geistreiches Zeug von mir geben würde, aber ihr wisst schon, was ich meine *g*). Dann der nächste Anlauf und noch einer und noch einer und wieder alles gelöscht. Plötzlich war es schon Mitternacht, ich hatte keinen Text zu meinen Bildern und war allgemein gefrustet, so dass ich für den Tag einfach aufgegeben habe. Ich glaube das nennen richtige Autoren Schreibblockade, aber ich will mich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen, mich auch nur annähernd mit einem Schriftsteller zu vergleichen. Nennen wir es doch einfach Schreib-Blog-kade *hihihi* (Sorry, der musste sein...)


Toll, dass man über einen nicht geschriebenen Artikel doch so viele Worte verlieren kann, oder? *g* Naja, dann bin ich für heute wohl fertig damit, euch mit meinen Texten zu "quälen" und kann euch nun etwas zum gezeigten Shirt erzählen. (Ha! Das reimt sich sogar) ;-)


Das hier wundervoll vom Lieblingsmann festgehaltene Teilchen heißt Tunturi und ist (zusammen mit diesem hier) im Probenähen für Näähglück entstanden. Den Schnitt kann man von Größe 32 bis 60 für alle Jahreszeiten in Kurz-, Dreiviertel- oder Langarm nähen und sich für die Variante mit zwei Schnitteilen (für Faulis wie mich) oder mit separat zugeschnittenen Ärmeln entscheiden. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn man nicht mehr ganz so viel Stoff hat :-P

Dann noch ein kleiner Tipp:
Wenn ihr mit euren Kindern im Partnerlook unterwegs sein wollt, gibt es Tunturi jetzt ganz neu auch für Kids in Größe 74 bis 164, z.b. hier. (Die günstige Mama-Kind Kombi könnt ihr hier bekommen, falls ihr noch kein großes Tunturi in eurer Schnittmustersammlung habt.) ;-)


Den Wölkchem Stoff habe ich letztes Jahr bei Staghorn im Sale gekauft und der schwarze Jersey ist von Meinstoffmarkt (kein Putzlappenpaket, sondern aus einem etwas teureren Schwarz-Paket).


Heute mache ich dann auch tatsächlich beim RUMS mit ;-)

Ciao Ciao Miau ...

Hanne


PS:
Eigentlich wollte ich nur meine Haare nach all dem Wind wieder etwas "ordnen", aber als Profi-Luftgitarre-Spielerin mache ich mich doch auch ganz gut, oder? *hihihi*

 

Dienstag, 22. August 2017

Sonnentanz

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell meine Mädchen groß werden. Der Minimops war doch gerade erst geboren und nun hat sie sich, mit ihren 2,5 Jahren, zu einer kleinen Meister-Lügnerin entwickelt. Naja, zumindest ist sie der Meinung, sie wäre eine gute Lügnerin ;-)
 
 
Gerade gestern:

Meine drei Mädchen sitzen am Tisch und warten darauf, dass ich das Essen serviere. Jede hat einen Becher mit Sprudel vor sich stehen. 

Als ich mit dem Essen aus der Küche komme, sehe ich auf dem Tisch eine große Pfütze. Zwei Trinkbecher sind noch voll, der vom Minimops ist leer und ich frage: "Hast du deinen Becher umgestoßen?"
Das Gesicht neigt sich nach unten, damit sie mich mit großen heraufblickenden Kulleraugen und einem Schnütchen ansehen kann: "Nein, ich war das nicht!!! Wiiiiiiirklich!"
Ja nee, ist klar..... :-P


Seit einigen Tagen hat sie sich dann auch noch das künstliche Weinen angeeignet. Wenn ihr etwas nicht gefällt (z.B. wenn der Papa mit ihr Zähne putzen geht, das aber unbedingt und auf jeden Fall die Mama machen MUSS), schluchzt und schnieft sie ganz bitterlich. Es ist so mega übertrieben dramatisch und ohne Tränen, dass ich mir immer ein Lachen verkneifen muss. Ich glaube sie hat ihre große Schwester gut beobachtet. Die kann den Papa nämlich mit nur einer Träne vollkommen um den Finger wickeln. Dem Minimops fehlt es, wie gesagt, noch am passenden Einsatz der Tränendrüse, aber sobald sie das aber mal raus hat, ist der Lieblingsmann mit seinen drei wimpernklimpernden Prinzessinnen ganz unten in der Erziehungschierarchie angelangt...


Jetzt kommen wir auch mal zu den Bildern:

Das Kleid, das der Minimops heute an hat, ist im Designnähen fürs Lookbook von From Heart to Needle entstanden. Der Sonnentanz ist aus Jersey sowie Webware nähbar und das Rockteil kann man einlagig, zweilagig oder auch fake-zweilagig nähen. Die anderen Mädels haben zum Teil wahre Prinzessinnenroben für ihre Töchter genäht und mit jeder Menge Rüschen, Spitzen und anderen Tüddeleien gearbeitet. Ich habe mich aber für eine ganz schlichte Jersey Version entschieden, weil wir schon so viele schicke Kleidchen im Schrank haben. Außerdem braucht der Minimops für die kommende Kindergartenzeit Sachen, die nicht beim Toben stören und auch mal Flecken vertuschen können.

Und dass man damit toben kann, zeigt die folgende kleine Bilderflut ;-)

Oh nein, ...

... Papa will schon wieder Fotos machen.


Schnell weg!

Die Schuhe aus...

... und ab aufs Trampolin :-)

Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit: 
Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls

Schaut auch gern bei Facebook vorbei oder bei Instagram unter #Frechmopsi :-)

Ciao Ciao Miau ...

Hanne




Dienstag, 8. August 2017

Rockiges Geschenk

Ich freue mich immer, wenn ich meine Kinder in selbstgenäten Sachen sehe. Meist sind sie ganz stolz beim Tragen und ein kleines bisschen ist es so, wie Liebe zum Anziehen. Für ein Shirt geht man ja nicht wahllos in einen Laden rein und kauft das, was gerade im Sortiment ist, sondern nimmt sich extra Zeit fürs Schnitt und Stoffe auswählen, Zuschneiden, Nähen, Tüddeln und sogar fürs Bügeln. In jedem fertigen Stück steckt dann nicht nur der Material- und Arbeitseinsatz, sondern auch die Gedanken, die man sich zu jedem Teilchen und dem Menschen, für den es bestimmt ist, macht. Das kommt bei den meisten Leuten auch so an und ich werde oft von anderen darauf angesprochen. Vor Kurzem hat eine Kindergarten Mami z.B. den Rock der großen Prinmzessin bewundert, wegen dem eingebauten Höschen. Gerade im Sandkasten oder auf dem Spielplatz könne man das ja sooo gut gebrauchen...

Als ihre Tochter kurze Zeit später Geburtstag hatte, wusste ich sofort, was es zusätzlich zu zwei kleinen Geschenken noch geben würde: Ein Rockig natürlich :-)


Weil Lina so ein zierliches Püppchen ist, habe ich die Länge von 104 genommen, aber die Weite von 98.


Das Höschen unten drunter habe ich in der selben Farbe gemacht und mit faulen Bündchen genäht.


Damit man beim Anziehen auch erkennen kann, wo vorne ist, habe ich es zum Schluss noch mit einer Schleife markiert. Bei einem Rock für den Minimops (den ich noch nicht geschafft habe zu knipsen) habe ich nämlich eine Markierung vergessen. Vor jedem Anziehen muss ich den Rock jetzt immer hin und her wenden, um herauszufinden, wo denn vorne und hinten ist) :-P

Jetzt habe ich euch oben schon das Schnittmuster von BinaBambina verlinkt und ganz vergessen zu schreiben, dass es sich um ein FREEBOOK handelt. Also ran an die Nähmaschinen und näht allen Mädels im Umfeld Röcke ;-)

Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit:
Creadienstag, Handmade on Tuesday, Meertje, Dienstagsdinge, Kiddikram, Nähfrosch, und Made4Girls

Ciao Ciao Miau ...

Hanne






Donnerstag, 3. August 2017

Apfelpo

Jaaaaaaa, wie fange ich das Thema am besten an?

Als Teenie mit gazellengleichen 62 Kg fiel es noch nicht so auf, aber als die Zahl auf der Waage mit zunehmendem Alter stieg und stieg und stieg ... fand ich heraus, dass meine Proportionen scheinbar nicht mit der breiten Masse übereinstimmen. Hosen in Größe 42 passten wunderbar und schmiegten sich wie eine zweite Haut um meine Beine und meinen Hintern. Beim Reißverschluss hörte es dann aber auch schon auf mit der zweiten Haut. Meine Bauch-Haut steckte nämlich inklusive jeder Menge Schwabbel einfach zwischen dem offenen Hosenstall und verhöhnte meinen verwegenen Griff zu Größe 42. Dann wurde es eben Größe 44 und die saß - Oh Wunder - an Po und Beinen so überhaupt garnicht und schlackerte nur herum. Mit einer offenen Hose kann man aber auch schlecht durch die Gegend laufen und so war die Wahl zwischen 42 und 44 recht schnell entschieden (mittlerweile kämpft 44 aber eher schon mit 46 *räusper-hust*). Der einzige "Vorteil" an den schlackernden Hosen ist, dass einen ständig Leute darauf ansprechen, ob man denn nicht abgenommen hätte, weil die Hosen schon so locker sitzen ...  Nee! Ich hab einfach nur keinen Arsch in der Hose! (und ich wünschte, das wäre nur eine Metapher)

Von meiner Taille bzw. der Stelle, die bei anderen als Taille definiert ist, kann man auch nicht viel erzählen. Ich habe nämlich keine! Ja wirklich, mein Hüftumfang ist nur 3 oder 4 cm breiter, als die schmalste Stelle am Bauch. Statt Speck an den Beinen, der Hüfte und dem Hintern zu haben, habe ich ihn am Rücken. Alles was da keinen Platz mehr gefunden hat, musste auswandern und hat sich an meinen Waden oder meinem Doppelkinn angesiedelt. Echt "vorteilhaft" ...

Warum kann ich nicht einfach eine "Standard-Frau" sein, mit einer 0-8-15 Sanduhrfigur? Derjenige, der mich modelliert hat, muss da was echt was falsch verstanden haben. Statt Sanduhr ist es bei mir eher die Standuhr - einfach quadratisch.

Und da wären wir auch schon an der überaus schlecht gelungenen Überleitung zum eigentlichen Thema:
Wenn der Apfelpo nicht von allein kommt, muss man eben einen Fake-Apfelpo zaubern. Wofür kann man denn schließlich nähen ;-)




Einen Preis gewinnt meine Rückansicht sicherlich nicht, aber schlimmer geht immer ;-p



Das Aussiedlungsgebiet der Fettzellen an den Knubbelknien habe ich oben ja ganz vergessen zu erwähnen....


Jetzt habe ich euch Bildermäßig schon gut versorgt (und da kommt noch mehr) und ihr wisst ja noch garnicht, was ich da eigentlich an habe. Also meine coole Shorts heißt "Juno" und ist frisch aus der Schnittmusterschmiede von Finnleys. Sie lässt sich von Größe 32 bis Größe 50 nähen und ich kann euch versichern, dass die Probenäherinnen in allen Größen wirklich eine gute Figur in ihrer Juno gemacht haben. Sogar jemand so unförmiges, wie ich ;-P

Passend zur Juno, gibt es auch ein Oversize Shirt, die Leni und ihr könnt beides mit einem kleinen Preisvorteil auch als Set kaufen. Bilder davon zeige ich euch beim nächsten mal :-)


Für mich war das Probenähen der Juno eine doppelte Premiere.
1. Ich habe vorher noch nie für mich selbst etwas zum Anziehen aus Webware genäht (zumindest kann ich mich an nichts erinnern).
2. Ich habe noch nie etwas genäht, das aus so vielen Einzelteilen bestanden hat (diesbezüglich bin ich da eher einfach gestrickt und liebe z.B. Shirts mit überschnittenen Ärmeln oder Kinderhosen, die nur aus einem Teil + Bündchen bestehen. Nähfreundinnen lachen mich schon aus und verweisen regelmäßig auf Schnittmuster, die recht "einfach" sind.)


Wenn man nach dem Zuschneiden den Stapel an Einzelteilen (16!!!) betrachtet, kann man aber wirklich das Fürchten bekommen. Sobald man dann aber loslegt, ist die Hose schneller fertig, als man denkt.


Juno ist z.B. beim Radfahren äußerst praktisch, wenn man ein bisschen Farbe bekommen möchte (die hätte ich wohl schon im Frühling gebraucht) :-P Außerdem ist sie traaaaaaaumhaft bequem.


So, das war dann wirklich das letzte Bild und somit heißt es, ab zum RUMS.


Ciao Ciao Miau ...

Hanne



P.S.
Oh Mann, der Spruch ist so mega schlecht, aber ich wäre nicht ich, wenn ich ihn mir verkneifen würde *hihihi*

"Manche gucken einen mit dem A... nicht an, ihr guckt euch heute nur meinen A... !"

Donnerstag, 27. Juli 2017

Fremdgehen und MissDollchen

Wir haben uns Ehrlichkeit gelobt, darum will ich dir was beichten, mein lieber Blog:

Ich bin dir fremdgegangen und das nicht nur einmal!

Ja, ich weiß, es ist grausam dir das mitzuteilen und ich bereue es auch ein wenig, aber ich hab da wen kennengelernt und nunja, wie soll ich es sagen.... Wir haben Spaß zusammen, meine Freunde finden es gut und ich habe mich von anderen bequatschen lassen und naja, dann bin ich ihm ein wenig verfallen. Viele Abende lang habe ich meine Zeit mit ihm verbracht und nun sehe ich ein, dass ich doch nicht ohne dich kann! Nein mein lieber Blog, nicht alles ist Gold, auch wenn es zunächst so hübsch glitzernd daherkam. Dort, wo ich war, ist es nicht nur schön und offen - nein, viele verstecken sich hinter ihren Smartphones und Monitoren und kehren ihre niederen Instinkte von Neid und Missgunst heraus. Vielleicht darf ja nicht jeder mitmachen bei Facebook und als Eintrittspreis wurde von Herrn Süßstoffhügel festgelegt, dass man seinen Anstand und sein Feingefühl verkaufen muss? Wer weiß das schon so genau.... Vielleicht fehlt mir ja von Natur aus der Anstand, da ich keinerlei Probleme hatte bei der Anmeldung. Bis jetzt habe ich zumindest nicht das Bedürfnis verspürt, gehässig zu sein, andere zu mobben oder anderen Likes vorzuenthalten, weil ihre Bilder und/oder Nähsachen zu schön waren. Ja, es gibt tatsächlich Menschen, die schreiben Dinge wie: "Die machen das doch nur, damit die viele Likes bekommen und das unterstütze ich nicht." wenn einer fragt (nicht ich), warum gute Bilder weniger Likes haben als Spiegelselfies. Tja, was soll man denn darauf antworten? Muss man sich etwa schlecht fühlen, weil man sich Mühe gibt? Das ist doch total bekloppt! Nee, da mache ich nicht mit!

Ich brauche dich unbedingt als Ruhepol, mein lieber kleiner Blog. Hier besuchen und kommentieren nur Leute, die sich bewusst dafür entscheiden meine Bilder anzusehen. Wenn keiner kommentiert oder mich besucht, ist das auch nicht so schlimm, dann kann ich es mir immerhin nach einer Weile einfach selbst ansehen und mich an den Bildern erfreuen. DAS tut dem Ego nicht so weh, wie die Tatsache, dass direkt unter meinem Beitrag ein Bild von einem staubigen Fußboden-Kleid 250 Likes hat, während meine süße kleine Hexe cool im Feld posierend ACHT!!!!!! Likes bekommt. Sorry, das geht doch echt auf keine Kuhhaut!

Und da wären wir auch schon bei meinem zweiten Geständnis. Ja, du wirst es schon ahnen, mein zweiter Seitensprung ist Instagram, aber lass es mich nur kurz erklären... Das ist wie eine schnelle Nummer. Es ist lustig, es ist spontan, man muss sich vorher keinen langen Text zusammenfummeln, einfach rambazamba rein, ein oder zwei liebe Worte (oder auch Hashtags) dalassen und dann wieder raus, ohne Linkparty Gruppenkuscheln, ohne Liebesromane ... Nicht, dass ich die Linkpartys nicht mögen oder gerne lange Texte verfassen würde, aber manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte und ein Blogpost mit ein paar Blaubeeren auf einem Teller.... ja, du siehst, das kommt hier wahrscheinlich nicht so gut an ;-)

Lass mich nochmal kurz zurückgehen zu meinen negativen Erfahrungen mit Facebook und ein kleines Fazit für mich ziehen. Ich vergleiche es jetzt einfach mal mit einem Wald - da treiben sich auch viele eklige Tiere rum und versuchen einem das Blut auszusaugen. Man sollte aber nicht nackt da durchlaufen, sondern kann sich einfach was überwerfen. z.B. ein dickes Fell. Da muss man dann auch nicht alles und jeden an sich ranlassen und kann trotzdem zwischen all den fleißigen Bienchen und süßen Häschen wandeln, die z.B. in den Probenähgruppen und natürlich auch so herumwuseln ;-)

Wo wir schon beim Probenähen sind *hust hust*

Jaaa, eigentlich wollte ich doch nur die Bilder aus einem gerade beendeten Probenähen zeigen und dann habe ich einfach drauflos geschrieben, meinem Blog mein Herz ausgeschüttet und zack steht da ein ellenlanger Text. Dann machen wir jetzt mal das "Eigentlich" zu einer Tatsache und ich zeige euch einfach das hübsche Teilchen: